Auf dem Weg zum Gletscher haben wir noch kurz Laerdal besucht. Ein kleiner schöner Ort mit historischen Gebäuden.






Dann ging es weiter zum Nigardsbreen.
Nigardsbreen bezeichnet eine vom oberen Jostedal herabreichende Gletscherzunge des Jostedalsbreen. Der Nigardsbreen macht etwa 10 % der Fläche des Jostedalsbreen aus.
Jostedalsbreen in der norwegischen Provinz Vestland nördlich des Sognefjords ist der größte europäische Festlandsgletscher. In Nord-Ost-Richtung hat er eine Länge von etwa 40 km und ist in südwestlicher Richtung etwa 15 km breit. Die Eisschicht ist bis zu 500 m dick. Die Fläche betrug im Jahr 2006 474 km²
Gestartet sind wir auf dem Nigardsbrevatnet, dem darunter liegenden Gletschersee, mit einer schönen Kanutour.




Danach sind wir noch ein Stück zur Gletscherzunge gewandert.
Am Einstieg haben wir dann unsere Ausrüstung bekommen: Steigeisen, Eispickel und Gurte.
Nach kurzer Einweisung durch die Guides ging es dann in der Seilschaft los.




Die Tour ging ungefähr 3 Stunden über den Gletscher. Sehr beeindruckend…















Leider sieht man aber an den Gletschern auch die Auswirkungen der Umweltverschmutzung und des Klimawandels.
Überall auf dem Eis sind kleine und auch große schwarze Ablagerungen. Verschmutzung der Luft, die sich auf dem Gletscher niederschlägt und Kugeln in der Größe von Tischtennis-Bällen bildet.

Auch ging der Gletscher noch vor 20 Jahren viel tiefer ins Tal!

Wenn jemand mal in der Nähe ist und so etwas auch mal machen möchte: Wir können die Touren von Icetroll nur empfehlen.
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Übernachtet haben wir dann auf der anderen Seite des Gletschers…Blick aus dem Van!
